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Potenzielle Hauskäufer oder Eigenheimbesitzer mit einem Auto sollten sich Gedanken um einen passenden Stellplatz für das Fahrzeug machen. Neben einer klassischen Garage können Sie sich auch für eine Tiefgarage entscheiden. In vielen Städten ist durch Platzmangel und kleinen Grundstücken keine oberirdische Garage möglich. Es gibt nicht genügend Freiraum. In einem Haushalt wird nicht mehr nur ein Fahrzeug benötigt. So haben die Frau und der Mann jeweils ein Auto. Normalerweise benötigen Sie in diesem Fall eine große Garage. In den vergangenen Jahren sind die Grundstücks- und Immobilienpreise jedoch rasant gestiegen.

Große Grundstücke mit einer großen Garage sind zwar möglich, aber nur noch von wenigen Personen bezahlbar. Die beste Alternative für den Neubau oder Hausbau ist eine eigene Tiefgarage. Bei der Planung sollten Sie sich an einen Architekten, Bauunternehmen oder Bauträger wenden. Ein Architekt hilft Ihnen, die Tiefgarage zu planen und zu designen. In erster Linie müssen die geltenden Bauvorschriften und Vorgaben beachtet werden, wenn Sie eine Tiefgarage bauen. Bauträger und Bauunternehmen finden Sie in ganz Deutschland. So können Sie im Osten verschiedene Berliner Verbau Firmen kontaktieren und sich unterschiedliche Angebote für den Bau der Tiefgarage einholen. Am Ende müssen die Konditionen und Leistungen der einzelnen Angebote miteinander verglichen werden.

Der Weg zur eigenen Tiefgarage

Tiefgaragen befinden sich meistens direkt unter dem Haus. Das Praktische an einer Tiefgarage ist, dass Sie als Hausbesitzer oder Bewohner eines Mehrfamilienhauses einen eigenen Stellplatz bekommen. Platzmangel gehört in den größeren Städten in Deutschland zu den größten Problemen beim Hausbau oder Neubau. Manche Hausbesitzer ohne eigene Garage müssen nach Feierabend als Erstes einen Parkplatz in der Nähe des Hauses finden. Tiefgaragen sind nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer äußerst praktisch. In den warmen Sommermonaten wird sich die Tiefgarage nicht aufheizen und im Winter ist Ihr Auto vor Frost und Schnee geschützt.

Bau einer neuen Tiefgarage

Wenn Sie eine Tiefgarage bauen lassen möchten, müssen Sie sich an einen Bauträger wenden. Beim Neubau eines Hauses müssen Sie die Planung der Tiefgarage berücksichtigen. In den meisten Fällen kommt es zu Erdaushubarbeiten. Die Betonplatten und die Wände des Fundaments müssen stabil und tief genug sein. Ein Architekt kann Ihnen bei der Bauplanung behilflich sein, da die Statik zur Tiefgarage und zum Gebäude passen muss. Vor dem Neubau einer Tiefgarage muss ein Bodengutachten erstellt werden. Durch Betonpfähle kann die gesamte Konstruktion stabilisiert und gesichert werden, wenn Gestein und Boden zu locker sind. Bei dieser Art Arbeiten müssen Sie sich an ein Bauunternehmen im Bereich „Spezialtiefbau“ wenden.

Stellplatz unter bestehendem Gebäude

Eigenheimbesitzer können sich auch nachträglich für den Bau einer Tiefgarage entscheiden. In diesem Fall muss das Gebäude mit zusätzlichen Betonpfählen gestützt werden. Die Statik darf bei den bevorstehenden Bauarbeiten nicht beeinträchtigt werden. Als Nächstes werden Heizungs- und Wasserrohre, die sich unter dem Gebäude befinden, entfernt. Jetzt werden die Wände des Hauses verstärkt und die Rohre an einem geeigneten Platz neu verlegt.

Benötigt man besondere Genehmigungen?

Sie sollten beachten, dass Sie immer eine Genehmigung für eine Tiefgarage unter dem eigenen Haus benötigen. Bei der lokalen Baubehörde können Sie sich über die geltenden Bauvorschriften und Richtlinien informieren, die Sie für den Tiefgaragenbau beachten müssen. Mit einem Immobilienexperten werden Sie einen detaillierten Bauplan erstellen. Dieser Plan wird dann von der Baubehörde geprüft. In manchen Fällen sind Tiefgaragen nicht umsetzbar, da sich Ihr Haus in einem Hochwassergebiet befindet oder die Bodenbeschaffenheit zu schlecht ist. Zudem muss eine Tiefgarage bestimmte Maße haben. Die genauen Maße können Sie im lokalen Bauamt erhalten oder Sie wenden sich an ein Bauunternehmen.

Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Beim Bau einer Tiefgarage müssen Sie mit unterschiedlichen Kosten rechnen. Für den nachträglichen Bau einer Tiefgarage oder einem Neubau entstehen Baukosten für Erdaushubarbeiten. Eine Tiefgarage befindet sich einige Meter in der Erde. Die Kosten für Erdaushubarbeiten sind höher als die Baukosten für eine oberirdische Garage. Weitere Faktoren sind die Kosten für das Bodengutachten, die Errichtung der Tiefgeschossdecke und der Wände. Im Bodengutachten wird festgelegt, wie die Außenwände der Tiefgarage abgedichtet werden müssen.

Für eine große Tiefgarage fallen auch höhere Baukosten an. Als Eigenheimbesitzer sollten Sie genau überlegen, wie viel Platz Sie für Ihre Fahrzeuge benötigen. Weitere Punkte, die bei den Baukosten beachtet werden müssen, sind ein Heiz- und Lüftungssysteme, die Dämmmaterialien, der Brandschutz, eine Rampe und die Abdichtung an den Wänden und der Decke. In manchen Tiefgaragen kann auch ein Multipark-System installiert werden.

Wenn all diese Faktoren für den Tiefgaragenbau beachtet werden, können Sie mit Baukosten zwischen 1.500 und 2.400 Euro pro Quadratmeter planen. Die Baukosten fallen höher aus, wenn Sie eine Baufirma für Spezialtiefbau beauftragen müssen. Im Schnitt kostet der Bau einer Tiefgarage zwischen 35.000 und 60.000 Euro. Bei einem Multipark-System müssen Sie immer Folgekosten beachten. Das Multipark-System muss installiert und regelmäßig gewartet werden. Zudem muss der Strom für die Einfahrtkontrolle und die Beleuchtung bezahlt werden.

Stellplatz oberirdisch vs. unterirdisch: Was ist besser?

Eine Tiefgarage hat verschiedene Vor- und Nachteile:

Vorteile:

  • In erster Linie wird Ihr Fahrzeug gegen Vandalismus, Diebstahl und Witterungsbedingungen geschützt. Da sich die Tiefgarage direkt unter dem Gebäude befindet, haben es Diebe schwerer, in die Garage einzubrechen.
  • Die Tiefgarage befindet sich direkt unter dem Haus. So können Sie Ihr Grundstück und die vorhandene Fläche optimal nutzen.
  • Eine Tiefgarage kann optimal belüftet werden.
  • Ihr Fahrzeug oder Ihre Fahrzeuge befinden sich in der Nähe des Hauses.
  • Die Größe der Tiefgarage kann an Ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche angepasst werden.
  • Tiefgaragen sind besonders gut gedämmt und bieten den Fahrzeugen im Sommer und Winter optimalen Schutz.
  • In Tiefgaragen kann ein Multipark-System mit Einfahrtkontrolle installiert werden.

Nachteile:

  • Tiefgaragen sind in der Regel etwas kleiner als eine klassische oberirdische Garage.
  • Beim Brandschutz und bei den Dämmmaterialien müssen Sie verschiedene Vorschriften und Auflagen beachten.
  • Bei der Bauplanung sollten Sie ausreichend Platz für die Zufahrt einplanen. Eine zu kurze Zufahrt könnte zu steil sein.
  • Als Eigenheimbesitzer müssen Sie sich Gedanken um die passende Entwässerung machen. Regenwasser muss schnell und sicher abfließen können. Im Vergleich zu einer normalen oberirdischen Garage können Tiefgaragen leichter überschwemmen.
  • Die Zufahrt sollte beheizt sein, damit sich im Winter keine Eisfläche bilden kann.
  • Tiefgaragen sind in der Anschaffung teurer.

Fazit

Die Immobilienpreise in Deutschland steigen immer weiter an. Zudem wird das Bauland in den Großstädten knapp und es wird schwieriger, ein passendes, bezahlbares Grundstück zu finden. Um den Platz auf dem Grundstück optimal nutzen zu können, sollten Sie sich über eine Tiefgarage informieren. Die Tiefgarage könnte auch nachträglich unter dem Haus installiert werden. Für den Bau einer Tiefgarage sollten Sie mit einem Bauunternehmen oder Bauträger zusammenarbeiten.

 

Ein Immobilienmakler oder ein Architekt wird Ihnen bei der Erstellung des Bebauungsplans behilflich sein. Tiefgaragen sind genehmigungspflichtig. Informationen über die Baugenehmigungen erhalten Sie in der regionalen Baubehörde. Neben den Baugenehmigungen müssen bestimmte Vorgaben und Maße für die Tiefgarage beachtet werden. Tiefgaragen sind praktisch, da Sie den Platz auf Ihrem Grundstück optimal nutzen können.